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ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN FÜR ENERGIE

1. Wann kommt Ihr Stromliefervertrag zustande? Wann werden Sie mit Strom beliefert?
(1) Der Stromliefervertrag ist abgeschlossen, wenn das EWO Ihren Auftrag annimmt und ihn in Textform bestätigt.
(2) Unter Berücksichtigung der Regelungen zum Lieferantenwechsel beginnt Ihre Belieferung zum frühestmöglichen Zeitpunkt, jedoch nicht bevor Ihr bisheriger Stromliefervertrag beendet ist. Den Lieferbeginn teilt Ihnen das EWO mit. Kann Ihr bisheriger Stromliefervertrag nicht innerhalb von vier Monaten - gerechnet ab dem Datum der Vertragsbestätigung - beendet werden, haben sowohl das EWO als auch Sie das Recht, den vorliegenden Vertrag mit sofortiger Wirkung zu kündigen.

2. Wie verhält es sich mit der Laufzeit Ihres Vertrags? Was müssen Sie im Falle eines Umzugs beachten?
(1) Ist eine Erstlaufzeit vereinbart, können sowohl Sie als auch das EWO mit einer Frist von einem Monat auf das Ende der Erstlaufzeit in Textform (also z. B. per Brief, Telefax oder E-Mail) kündigen. Erfolgt keine Kündigung, verlängert sich der Vertrag um jeweils 12 Kalendermonate. Ist keine Erstlaufzeit vereinbart, können sowohl Sie als auch das EWO mit einer Frist von einem Monat auf das Ende eines Kalendermonats in Textform (also z. B. per Brief, Telefax oder E-Mail) kündigen. Das EWO stellt ausdrücklich klar, dass im Fall einer Kündigung des Vertrags, insbesondere wegen eines Wechsels des Lieferanten, vom EWO keine gesonderten Entgelte verlangt werden.
(2) Wenn Sie umziehen, können sowohl Sie als auch das EWO den Stromliefervertrag jederzeit mit zweiwöchiger Frist zum Monatsende, frühestens jedoch zum Datum Ihres Auszugs, in Textform kündigen. Eine Übertragung des Stromliefervertrags auf Ihre neue Abnahmestelle bedarf der Zustimmung des EWO.

3. Wie und in welchem Umfang liefert das EWO? Für welche Zwecke dürfen Sie den Strom verwenden? Was gilt bei Unterbrechungen oder Unregelmäßigkeiten in der Stromversorgung?
(1) Das EWO schließt die Verträge, die für die Durchführung der Stromlieferung erforderlich sind, mit dem Netzbetreiber ab. Das EWO ergreift die ihr möglichen Maßnahmen, um Ihnen am Ende des von Ihnen genutzten Netzanschlusses Strom zu den jeweiligen Preisen und Bedingungen des Stromliefervertrags zu liefern. Ihre Berechtigung zur Nutzung des Netzanschlusses richtet sich nach der Niederspannungsanschlussverordnung (BGBl. I 2006, S. 2477).
(2) Welche Stromart (Drehstrom oder Wechselstrom) und Spannungsart Ihnen geliefert wird, ergibt sich aus den technischen Gegebenheiten des Netzanschlusses und der Beschaffenheit Ihrer Anlage.
(3) Das EWO wird Ihren gesamten leitungsgebundenen Strombedarf im Rahmen des mit Ihnen geschlossenen Stromliefervertrags decken und Ihnen im vertraglich vorgesehenen Umfang jederzeit Strom zur Verfügung stellen. Von dieser Pflicht ist das EWO jedoch befreit,
a) soweit im Stromliefervertrag eine zeitliche Beschränkung der Stromlieferung festgelegt ist,
b) soweit und solange der Netzbetreiber den Netzanschluss und die Nutzung des Anschlusses nach § 17 oder § 24 Absatz 1, 2 und 5 der Niederspannungsanschlussverordnung unterbrochen hat oder
c) soweit und solange das EWO an der Erzeugung, dem Bezug oder der Lieferung des Stroms entweder durch höhere Gewalt oder durch sonstige Umstände, deren Beseitigung dem EWO nicht möglich ist oder wirtschaftlich nicht zugemutet werden kann, gehindert ist. Bei der Beurteilung der Zumutbarkeit findet § 36 Absatz 1 Satz 2 des Energiewirtschaftsgesetzes entsprechende Anwendung.
(4) Bei einer Unterbrechung oder bei Unregelmäßigkeiten in der Stromversorgung ist das EWO von der Pflicht, Strom zu liefern, dann befreit, soweit es sich um die Folgen einer Störung des Netzbetriebs einschließlich des Netzanschlusses handelt.
(5) Hinweis zur Haftung bei Versorgungsstörungen: Sie können im Falle einer Unterbrechung oder bei Unregelmäßigkeiten in der Stromversorgung Ihre Ansprüche gegenüber dem Netzbetreiber geltend machen, soweit es sich um Folgen einer Störung des Netzbetriebs einschließlich des Netzanschlusses handelt. Das EWO wird Ihnen auf Wunsch unverzüglich über die mit der Schadensverursachung durch den Netzbetreiber zusammenhängenden Tatsachen insoweit Auskunft geben, als sie dem EWO bekannt sind oder in zumutbarer Weise vom EWO aufgeklärt werden können.
(6) Wenn Ihr Jahresverbrauch größer als 100.000 kWh ist, können sowohl Sie als auch das EWO in Textform verlangen, dass über eine Anpassung Ihres Vertrags verhandelt wird. Sollten wir uns über diese Anpassung nicht innerhalb eines Monats einigen können, kann derjenige, der die Anpassung verlangt hat, den Vertrag mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende kündigen.
(7) Der vom EWO gelieferte Strom wird nur für die Zwecke Ihres eigenen Letztverbrauchs zur Verfügung gestellt.

4. In welchem Umfang beziehen Sie Ihren Strom beim EWO? Was müssen Sie beachten, wenn Sie selbst Strom erzeugen?
(1) Sie beziehen vom EWO Ihren gesamten leitungsgebundenen Strombedarf.
(2) Davon ausgenommen sind Eigenanlagen zur Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung (mit bis zu 50 Kilowatt elektrischer Leistung) und aus erneuerbaren Energien, außerdem Eigenanlagen, die Ihren Bedarf dann decken, wenn die Stromversorgung durch das EWO ausfällt (sogenannte Notstromaggregate). Sie dürfen Notstromaggregate außerhalb ihrer eigentlichen Bestimmung nur zur Erprobung (maximal 15 Stunden monatlich) betreiben.

5. Wem müssen Sie Zutritt gestatten?
Sie sind verpflichtet, den mit einem Ausweis versehenen Beauftragten des EWO oder des Netzbetreibers Zutritt zu Ihrem Grundstück und Ihren Räumen zu ermöglichen. Dabei werden Sie mindestens eine Woche vorher durch einen Aushang am oder im Haus oder eine Mitteilung an Sie informiert. Gleichzeitig wird Ihnen mindestens ein Ersatztermin angeboten. Das Zutrittsrecht gilt, soweit dies zur Ermittlung preislicher Bemessungsgrundlagen und zur Ablesung der Messeinrichtungen erforderlich ist.

6. Wer liest den Zählerstand ab und was müssen Sie dabei beachten?
(1) Das EWO ist berechtigt, für Ihre Abrechnung die Ablesedaten zu verwenden, die sie vom Netzbetreiber, vom Messstellenbetreiber oder vom Messdienstleister erhalten hat.
(2) Ihr Zählerstand wird vom EWO oder auf Wunsch des EWO von Ihnen selbst abgelesen, und zwar dann, wenn es für eine Abrechnung nötig ist, aufgrund eines Lieferantenwechsels erfolgt oder ein berechtigtes Interesse des EWO an einer Überprüfung der Ablesung besteht. Wenn es Ihnen nicht zumutbar ist, den Zählerstand selbst abzulesen, können Sie dieser Selbstablesung im Einzelfall widersprechen. Ist dieser Widerspruch berechtigt, wird das EWO kein gesondertes Entgelt für eine eigene Ablesung verlangen.
(3) Wenn der Zutritt zur Messeinrichtung nicht möglich ist, kann EWO Ihren Verbrauch auf Grundlage der letzten Ablesung schätzen. Sind Sie Neukunde, erfolgt die Schätzung nach dem Verbrauch vergleichbarer Kunden unter angemessener Berücksichtigung der tatsächlichen Verhältnisse. Ihr Verbrauch wird auch dann auf die eben ausgeführte Art geschätzt, wenn Sie eine Selbstablesung nicht oder aber verspätet vornehmen, obwohl Sie nach Absatz 2 hierzu verpflichtet sind.

7. Wie setzen sich die Strompreise zusammen? Wann und wie kommt es zu Preisanpassungen?
(1) Der Gesamtpreis setzt sich aus Grund- und Arbeitspreis zusammen. Er deckt die Kosten für die Energiebeschaffung und den Vertrieb, die Netznutzung, den Messstellenbetrieb, die Messung und die Abrechnung sowie die Umlagen nach EEG, KWKG, §19 StromNEV, AbLaV, § 17 f. EnWG und die Konzessionsabgabe. Die im Vertrag genannten Preise sind Bruttopreise. Sie enthalten die Strom- und die Umsatzsteuer in der jeweils gesetzlich vorgeschriebenen Höhe (derzeit 2,05 ct/kWh bzw. 19%).
(2) Werden Steuern, Abgaben oder Umlagen, die die Beschaffung, Übertragung oder Verteilung von elektrischer Energie betreffen (z.B. die in Abs (1) genannten Steuern und Umlagen) erhöht oder neu eingeführt, ist das EWO berechtigt, die Preise im Umfang der erhöhten oder neu eingeführten Belastung ab dem Wirksamwerden der Erhöhung oder Neueinführung anzuheben, soweit das Gesetz dem nicht entgegensteht. Das Gleiche gilt bei sonstigen Belastungen aufgrund von allgemeinverbindlichen hoheitlichen Maßnahmen, die auf die Preise oder die diesen zugrunde liegenden energiewirtschaftlichen Leistungen erhoben werden. Fallen Steuern, Abgaben, Umlagen oder sonstige Belastungen weg oder werden sie verringert, muss das EWO die Preise im Umfang und ab dem Zeitpunkt der Entlastung absenken. Der Kunde wird über eine solche Preisanpassung spätestens mit der Jahresabrechnung informiert.
(3) Wenn im Vertrag nicht etwas anderes geregelt ist, passt das EWO die Preise im Rahmen billigen Ermessens gemäß § 315 BGB an die für die Preisbildung maßgeblichen Kosten an, um das bei Vertragsschluss geltende Gleichgewicht von Leistung und Gegenleistung aufrecht zu erhalten. Das EWO darf die Preise nur anheben, wenn und soweit sich die für die Preisbildung maßgeblichen Kosten erhöhen, die nicht schon in Abs. (2) genannt sind und dies nicht dadurch ausgeglichen wird, dass andere für die Preisbildung maßgebliche Kosten gesunken sind. Das ist der Fall, wenn die Kosten z.B. für Energieeinkauf, Personal oder Netznutzung steigen ohne dass andere Kosten, die für die Belieferung der Stromkunden entstehen, mindestens im gleichen Maße sinken. Sinken die maßgeblichen Kosten insgesamt, muss das EWO die Preise senken. Die Kosten für den Energieeinkauf werden u.a. durch die Entwicklung der Preise an der europäischen Energiebörse EEX in Leipzig beeinflusst. Die Entwicklung der Personalkosten hängt u.a. von den Regelungen der jeweils maßgeblichen Tarifverträge ab. Die Entgelte für die Netznutzung werden durch die Netzbetreiber nach den Vorgaben der Regulierungsbehörden jeweils zum 1. Januar eines Jahres festgesetzt und veröffentlicht. Das EWO wird in jedem Kalenderhalbjahr prüfen, ob die jeweils geltenden Preise angesichts der Kostenentwicklung beibehalten, erhöht oder abgesenkt werden müssen, um das bei Vertragsschluss geltende Gleichgewicht von Leistung und Gegenleistung aufrecht zu erhalten. Maßgeblich ist die Kostenentwicklung seit der jeweils letzten Überprüfung.
(4) Änderungen der Preise gemäß vorstehendem Abs. (3) erfolgen nur zum 1. Januar und 1. Juli eines Jahres. Das EWO wird den Kunden über beabsichtigte Preisänderungen und die wesentlichen Gründe dafür mindestens sechs Wochen vor Wirksamwerden der Preisänderungen brieflich informieren und die Änderungen zeitgleich im Internet veröffentlichen. Bei Änderungen der Preise gemäß vorstehendem Abs. (3), also wegen geänderter Kosten, kann der Kunde den Vertrag ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist in Textform kündigen oder die Änderung gerichtlich auf ihre Billigkeit überprüfen lassen.
(5) Ändern sich innerhalb eines Abrechnungszeitraums die verbrauchsabhängigen Bruttopreise, so wird der für die neuen Preise maßgebliche Verbrauch zeitanteilig berechnet. Jahreszeitliche Verbrauchsschwankungen sind auf der Grundlage der für die jeweilige Kundengruppe maßgeblichen Erfahrungswerte angemessen zu berücksichtigen.

8. Was müssen Sie zum Thema Abrechnung, Zahlungsweise, Abschlagszahlung und zu den Zahlungsbedingungen wissen?
(1) Ihr Stromverbrauch wird jährlich erfasst, wenn nicht etwas anderes mit Ihnen vereinbart ist. Mit diesen Werten wird die Jahresrechnung erstellt. Bestimmt sich der zu zahlende Verbrauchspreis pro Kilowattstunde auf Basis einer Stufeneinteilung und ist der Abrechnungszeitraum kürzer oder länger als 365 Tage, so wird die jeweilige Stufe durch eine rechnerische Ermittlung des Verbrauchs auf 365 Tage bestimmt. Während des Abrechnungsjahrs kann das EWO Abschlagszahlungen von Ihnen verlangen. Diese bestimmt das EWO nach Ihrem Jahresverbrauch und den allgemeinen Erfahrungswerten nach billigem Ermessen.
(2) Ändern sich die Bruttopreise, so können die daraufhin anfallenden Abschlagszahlungen mit dem Vomhundertsatz der Preisänderung entsprechend angepasst werden.
(3) Rechnungen und Abschlagszahlungen sind zu den vom EWO angegebenen Terminen fällig, frühestens jedoch zwei Wochen nach Zugang der Zahlungsaufforderung. Die Fälligkeitstermine der Abschlagszahlungen für das Folgejahr werden Ihnen in der Jahresabrechnung mitgeteilt. Je nach Produkt können Sie zwischen Banküberweisung und Erteilung einer Einzugsermächtigung wählen.
(4) Sollte die Jahresabrechnung ergeben, dass Sie zu hohe Abschläge bezahlt haben, wird Ihnen der Betrag unverzüglich erstattet oder spätestens mit der nächsten Abschlagszahlung verrechnet. Ist der Stromliefervertrag beendet, erhalten Sie zuviel gezahlte Abschläge unverzüglich zurück.
(5) Wenn Sie Einwände gegen Rechnungen oder Abschlagsberechnungen haben, dürfen Sie die Zahlung nur dann aufschieben oder verweigern, wenn
a) die ernsthafte Möglichkeit eines offensichtlichen Fehlers besteht oder
b) der in der Rechnung angegebene Verbrauch ohne ersichtlichen Grund mehr als doppelt so hoch ist wie der vergleichbare Verbrauch im vorherigen Abrechnungszeitraum. Darüber hinaus müssen Sie eine Nachprüfung der Messeinrichtung verlangt haben, im Rahmen derer die ordnungsgemäße Funktion des Messgeräts noch nicht festgestellt wurde.
(6) Wenn Sie im Zahlungsverzug sind, kann das EWO Sie erneut zur Zahlung auffordern oder den Betrag durch einen Beauftragten einziehen lassen. Die Kosten, die dabei entstehen, kann das EWO für strukturell vergleichbare Fälle pauschal berechnen. Die Pauschale darf die nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge zu erwartenden Kosten nicht übersteigen. Auf Verlangen weist das EWO die Berechnungsgrundlage der Pauschale nach.
(7) Gegen Ansprüche des EWO können Sie nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenansprüchen aufrechnen.

9. Können Sie Ihren Stromliefervertrag auf Dritte übertragen?
Eine Übertragung dieses Vertrags auf einen Dritten bedarf der Zustimmung des EWO, die zu erteilen ist, wenn keine wesentlichen Gründe gegen eine Zustimmung bestehen.

10. Wie erfolgen Änderungen der Allgemeinen Bestimmungen?
(1) Das EWO ist zu einer Änderung der Allgemeinen Bestimmungen berechtigt, wenn eine für die Vertragsparteien unvorhersehbare Veränderung der rechtlichen oder tatsächlichen Lage eintritt, auf deren Eintritt sie keinen Einfluss hat.
(2) Das EWO wird Sie auf eine Änderung der Allgemeinen Bestimmungen in Textform rechtzeitig hinweisen. Wenn Sie mit der Änderung nicht einverstanden sind, können Sie den Vertrag ohne Einhaltung einer Frist auf den Zeitpunkt der Änderung kündigen. Das EWO wird Sie bei der Bekanntgabe der Änderung auf diese Folgen besonders hinweisen.

11. Wie wird ein Bonus abgewickelt?
Soweit das EWO mit Ihnen bei Vertragsabschluss eine Bonuszahlung vereinbart hat, gelten folgende Regelungen: Sie erhalten den Bonus, sofern Sie auf Basis des Vertrages zwölf Monate ununterbrochen von uns beliefert wurden. Der Bonus wird Ihnen nach Ablauf der zwölf Monate mit der nächsten Rechnung gutgeschrieben und verrechnet.

12. Was ist noch zu beachten?
(1) Soweit in diesem Vertrag nichts Abweichendes bestimmt ist, gelten ergänzend die Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Grundversorgung von Haushaltskunden und die Ersatzversorgung mit Elektrizität aus dem Niederspannungsnetz (StromGVV) sowie die Ergänzenden Bedingungen. Alle vorgenannten Verordnungen liegen zur Einsicht in unserem Kundencenter und den Bezirksstellen aus und können auf www.ewo-energie.de abgerufen werden.
(2) Das EWO ist berechtigt, eine Bonitätsprüfung durchzuführen. Zu diesem Zweck darf das EWO die dafür erforderlichen Daten an eine Wirtschaftsauskunftei weitergeben sowie von dort Auskünfte über Sie einholen.
(3) Der Kunde beauftragt für die Laufzeit des Vertrags das EWO als Messstellenbetreiber. Diese Beauftragung kann das EWO an den Netzbetreiber weitergeben.
(4) Gerichtsstand ist für die beiderseitigen Verpflichtungen aus diesem Vertrag der Ort der Stromentnahme durch Sie, bei Kunden, die Kaufleute sind, der Sitz des EWO in 77855 Achern. 

13. Wo erhalte ich Angaben zur aktuellen Stromkennzeichnung des EWO?
Angaben zu aktuellen Stromkennzeichnung erhalten Sie über unser Online-Portal www.ewo-energie.de oder über das Kundencenter Telefon: 07841/642-1240.  

14. Welche Möglichkeiten gibt es zur Schlichtung bei Meinungsverschiedenheiten?
Wenn Sie mit unseren Leistungen nicht zufrieden sein sollten, können Sie sich an unsere Beschwerdestelle wenden, die Sie wie folgt erreichen:
Anschrift: Energiewerk Ortenau Energiegesellschaft GmbH & Co. KG, Illenauer Allee 73, 77855 Achern
Telefon: 07841 642 1247
Telefax: 07841 642 3240
E-Mail: h.weber@ewo-energie.de

Sollten wir Ihrer Beschwerde nicht binnen vier Wochen abhelfen, können Sie sich an folgende Schlichtungsstelle wenden:
Postanschrift: Schlichtungsstelle Energie e.V., Friedrichstraße 133, 10117 Berlin
Telefon: 030 2757 240 0 Telefax: 030 27 57 240 69
E-Mail: info@schlichtungsstelle-energie.de, www.schlichtungsstelle-energie.de

Beschwerden nimmt auch der Verbraucherservice der Bundesnetzagentur entgegen, den Sie wie folgt erreichen:
Postanschrift: Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen, Verbraucherservice, Postfach 8001, 53105 Bonn
Telefon: Montag - Freitag von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr 030 22480-500 oder bundesweites Infotelefon 01805 101000 (Festnetzpreis 14 ct/min; Mobilfunkpreise maximal 42 ct/min),
Telefax: 030 22480-323,
E-Mail: verbraucherservice-energie@bnetza.de

15. Wo erhalte ich Informationen über Energieeinsparungen?
Informationen zu Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und der Energieeinsparung mit Vergleichswerten zum Energieverbrauch sowie Kontaktmöglichkeiten zu Verbraucherorganisationen, Energieagenturen oder ähnlichen Einrichtungen erhalten Sie auf folgender Internetseite: www.ganz-einfach-energiesparen.de. Neben unseren Beratungsangeboten weisen wir Sie gerne auf die Internetseite www.bfee-online.de hin. Dort finden Sie eine von der Bundesstelle für Energieeffizienz öffentlich geführte Liste mit Anbietern von wirksamen Maßnahmen zur Effizienzverbesserung und Energieeinsparung.

Weitere Informationen und Kontaktadressen dazu erhalten Sie auch auf den Internetseiten der Verbraucherzentralen unter www.verbraucherzentrale.de und der Energieagenturen unter www.energieagenturen.de


Ergänzende Bedingungen der Energiewerk Ortenau Energiegesellschaft mbH & Co. KG (EWO) zu der "Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Grundversorgung von Haushaltskunden und die Ersatzversorgung mit Elektrizität aus dem Niederspannungsnetz (Stromgrundversorgungsver-ordnung - StromGVV)" vom 26. Oktober 2006 - BGBl. 2006, Teil I Nr. 50, S. 2391 ff.


1. Ablesung, Abrechnung, Abschlagszahlungen (§§ 11, 12, 13 StromGVV)
(1) Ihr Elektrizitätsverbrauch wird in der Regel einmal jährlich festgestellt und abgerechnet (Abrechnungsjahr). Das EWO ist berechtigt, in kürzeren Zeitabständen Rechnung zu stellen. Auf Ihrem Wunsch hin rechnet das EWO den Stromverbrauch monatlich, vierteljährlich oder halbjährlich ab (unterjährige Abrechnung). Hierfür gelten nachfolgende Bedingungen: Eine unterjährige Abrechnung kann immer nur nach entsprechender Vorlaufzeit mit Beginn eines Monats aufgenommen werden. Der Wunsch nach einer unterjährigen Abrechnung ist dem EWO von Ihnen in Textform mitzuteilen.
(2) In der Mitteilung sind anzugeben: die Angaben zum Kunden (Firma, Registergericht, Registernummer, Familienname, Vorname, Geburtstag, Adresse, Kundennummer), die Zählernummer, die Angaben zum Messstellenbetreiber und ggf. zum Messdienstleister (Firma, Registergericht, Registernummer, Adresse), der Zeitraum sowie das Anfangsdatum der gewünschten unterjährigen Abrechnung (monatlich, vierteljährlich oder halbjährlich).
(3) Das EWO wird Ihre Mitteilung und das Anfangsdatum der unterjährigen Abrechnung innerhalb einer Frist von zwei Wochen nach Eingang der Mitteilung in Textform bestätigen. Bei einer unterjährigen Abrechnung haben Sie den Zählerstand des abgelaufenen Abrechnungszeitraums spätestens bis zum 5. des folgenden Monats dem EWO per E-Mail an info@ewo-energie.de mitzuteilen.
(4) Liegt dem EWO zum Zeitpunkt der Abrechnung kein plausibler Zählerstand vor, wird eine Schätzung vorgenommen. Wurden in aufeinanderfolgenden Abrechnungszeiträumen mehr als zweimal die Zählerstände geschätzt, wird die unterjährige Abrechnung von Seiten des EWO gekündigt. Die unterjährige Abrechnung kann von Ihnen mit einer Frist von einem Monat auf das Ende eines Kalendermonats in Textform gekündigt werden.
(5) Das EWO berechnet für die Erstellung und die Versendung der monatlichen, vierteljährlichen oder halbjährlichen Rechnung je Online-Rechnung 5,88 (netto) bzw. 7,00 € (brutto) und je Rechnung im Postversand 6,55 € (netto) bzw. 7,80 € (brutto). Auf den voraussichtlichen Rechnungsbetrag werden im laufenden Abrechnungszeitraum Abschlagszahlungen berechnet, wenn der Verbrauch für mehrere Monate abgerechnet wird. Ein eventuell gegebener Vorauszahlungsanspruch nach § 14 StromGVV bleibt unberührt.
(6) In Ergänzung zu § 11 Abs. 2 StromGVV kann das EWO von Ihnen die Selbstablesung des Zählerstands verlangen. Der Zählerstand kann wahlweise wie folgt übermittelt werden: E-Mail an zaehler@ewo-energie.de oder über Telefax: 07841 642 3240 oder per Ablesekarte, zu senden an Energiewerk Ortenau Energiegesellschaft mbH & Co. KG, Illenauer Allee 73, 77855 Achern.

2. Zahlungsweisen (§ 16 StromGVV)
Sie können Ihre Zahlungen a) durch Überweisung oder b) durch Lastschrifteinzugsverfahren an das EWO leisten.

3. Zahlungsverzug (§ 17 StromGVV)
Das EWO berechnet bei Zahlungsverzug gemäß § 17 Abs. 2 StromGVV a) für jede erneute schriftliche Zahlungsaufforderung (Mahnung) 4,00 € b) für jede Einziehung rückständiger Zahlungen durch einen Beauftragten 40,00 €.  

4. Kosten der Unterbrechung und Wiederherstellung der Versorgung § 19 StromGVV)
Für die Unterbrechung und Wiederherstellung der Versorgung sind vom Kunden die vom Messstellen- oder Netzbetreiber festgelegten Kosten zu zahlen.

5. Umsatzsteuer
Die Berechnung der vom Kunden zu zahlenden Beträge erfolgt zu den aufgeführten Nettopreisen. Die jeweils gesetzlich festgelegte Umsatzsteuer wird zusätzlich berechnet. Die Kosten aufgrund eines Zahlungsverzuges nach Ziffer 3 sowie die Kosten der Unterbrechung der Versorgung nach Ziffer 4 unterliegen nicht der Umsatzsteuer.

Achern, Oktober 2013

Energiewerk Ortenau Energiegesellschaft GmbH, 77855 Achern
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